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    Dezernat V
    Fachbereich Klima, Natur, Umwelt
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    Hitzeaktionsplan – Maßnahme des Konzepts „Anpassung an den Klimawandel in Mannheim“

    Strategische Ziele

    Strategisches Ziel 06

    Mannheim ist eine klimagerechte – perspektivisch klimaneutrale – und resiliente Stadt, die Vorbild für umweltbewusstes Leben und Handeln ist.

      Projektphase:  Planung

    Allgemeine Informationen

    Beschreibung: 

    Im Konzept „Anpassung an den Klimawandel in Mannheim“ ist die Erstellung eines Hitzeaktionsplans (HAP) vorgesehen. Er zielt darauf ab, alle Mannheimer*innen mit Informationen zu den gesundheitlichen Gefährdungen und Verhaltensweisen bei Hitze zu sensibilisieren. Hitzewellen belasten insbesondere vulnerable, hilflose Bevölkerungsgruppen, wie z.B. ältere und kranke Menschen sowie Pflegebedürftige und Kleinkinder, die bei hohen Temperaturen auf Hilfe angewiesen sind. Durch zielgerichtete Kommunikation und Organisation sollen die Betroffenen in einer Hitzewelle unterstützt werden, zuhause oder in entsprechenden Einrichtungen. Für den Hitzeaktionsplan werden Stadtteile und Einrichtungen, in denen hitzevulnerable, hilflose Menschen leben, identifiziert, um Maßnahmen zur Vorbeugung hitzebedingter Gesundheitsschäden zu treffen. Auch die Stärkung von Netzwerken im Gesundheitswesen sowie eine festgelegte Kommunikationskaskade lassen Einsatzkräfte im Hitzefall koordiniert und effektiv reagieren.

    Politischer Beschluss: 

    Beschlussvorlage V117/2019 Konzept „Anpassung an den Klimawandel in Mannheim“ – Handlungsfeld „Öffentliche Gesundheit und soziale Infrastruktur“, Maßnahmensteckbrief 2.1 „Erstellung eines Hitzeaktionsplans“ und 2.2 „Konzept zur Identifikation und Adressierung hitzevulnerabler, hilfloser Gruppen“.

    Aktueller Bearbeitungsstand: 
    Im Sommer 2020 wurde mit der Erstellung des HAP im Rahmen des Forschungsprojekts SMARTilience begonnen. Die Projektbegleitgruppe (PBG) tagte erstmals im Juli 2020. Es folgte eine Umfrage zur Identifikation von Bedürfnissen hitzevulnerabler, hilfloser Gruppen in einer Hitzewelle sowie eine Online-Beteiligung und zwei öffentl. Aktionen für Bürger*innen. Ein Dienstleister unterstützt seit 11/2020 die Erstellung. Aufbauend auf den Ergebnissen wurden von 12/2020-02/2021 Interviews mit Multiplikator*innen der o.g. Gruppen durchgeführt. Aus allen Ergebnissen wurden Maßnahmen abgeleitet und mit der PBG, Multiplikator*innen und Bürger*innen in einem Workshop im Februar präzisiert. Ein 2. Workshop im März 2021 dient zur Finalisierung. Eine Online-Beteiligung zur Spiegelung der Maßnahmen ist angedacht.

    Detailinformationen

    Vorraussichtliche Kosten, soweit bezifferbar: 
    Finanzierung erfolgt durch das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Projekt SMARTilience.

    Bürgerbeteiligung

    Status der Bürgerbeteiligung: 
    Stufen der Beteiligung: 
    Hinweise zur Bürgerbeteiligung: 
    Von Juli bis Oktober 2020 wurden im Rahmen einer Online-Beteiligung Bürger*innen nach ihren Bedürfnissen und Ideen bei Hitze gefragt. Interviews der Bürger*innen fanden zusätzlich u.a. während des Grüntatenfestes sowie auf den Kapuzinerplanken im September statt. Parallel wurde von August bis September eine Umfrage sowie von Dezember bis Februar Interviews mit Multiplikator*innen hitzevulnerabler, hilfloser Gruppen durchgeführt, um Bedürfnisse zur Adressierung dieser Gruppen zu schärfen. Aus den Ergebnissen wurden Maßnahmen abgeleitet, welche im 1. Workshop im Februar 2021 präzisiert wurden und in einem weiteren Workshop finalisiert werden.