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Freiwilliges soziales Jahr in den Grundschulen einrichten!

Der Schulträger Stadt Mannheim sollte junge engagierte Menschen in die Grundschulen bringen und den Schulen ein FSJ ermöglichen und finanzieren.

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Kindergarten und Krippe in letzten Baufeldern vom Glükteinquartier

Das Glücksteinquartier ist als eigenes Stadtteil konzipiert. Daher sollte die Stadt Mannheim auch ein Kindergarten hier vorsehen bevor die letzten Freiflächen im Lindenhof zugebaut werden.

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Tempo 30 in allen Wohngebieten der Stadt

Der Autoverkehr in der Stadt sollte reduziert werden. Eine einfache Maßnahme würde helfen: Tempo 30 im gesamten Stadtgebiet mit Ausnahme der Straßen, die nicht durch Wohnbebauung führen.
Die Stadt wird für die Autofahrer weniger attraktiv, für die Bewohner umso attraktiver: weniger laut, weniger gefährlich. Ob der CO2 Ausstoß dadurch geringer oder höher wird, ist umstritten und wissenschaftlich nicht belegt. Unstrittig ist allerdings, dass diese Maßnahme die Attraktivität des ÖPNV und fürs Fahrradfahren und Laufen erhöht.
Bei dieser Maßnahme werden nicht einzelne Straßen bevorzugt, in den Genuss von weniger oder rücksichtsvollerem Verkehr zu kommen, sondern die gesamte Stadtbevölkerung profitiert davon.

Kommentare

Ich wohne auf der Vogelstang einem Wohnquartier mit Tempo 30 solange ich mich erinnern kann.

Meine tägliche Beobachtung: 80-90% der Autofahrer hält sich nicht daran.
Im Gegenteil: Wenn man im Auto seinen Tempomat im auf 30 km/h einstellt, kann man alles erleben, von Lichhupe, über Hupe bis zum Überholt werden.

Also muß überall, wo Tempo 30 verordnet ist, ständig an 24 Stunden jeden Tag kontrolliert werden.
Denn nur so kann die Einhaltung erzwungen werden.
Dazu muß an verschiedenen, ständig wechselnden Punkten die Geschwindigkeit gemessen und Verstöße geandet werden.
Wichtig dabei ist aber, daß sich kein Autofahrer auf die Meßstellen einstellen können darf!
Daher keine stationäre Anlagen!
Besser: Täglich mehrfach wechselnde Standorte, die zufällig ausgewählt werden und in kurzen Zyklen gewechslt werden. Nur so ist es gewährleistet, dass kein Autofahrer sich darauf einstellen kann wo es blitzt. Es muß nur sichergestell werden, dass jeder Autofahrer, der sich nicht an Tempo 30 hält mindestens 5 mal monatlich geblitzt wird. Dann muß langsam gefahren werden, um nicht den Führerschein zu verlieren.
Denn wir wissen ja: Bei mehr als 20 km/h innerorts zu viel (also 53 statt 30) kommt zur OWiG noch ein Fahrverbot dazu.

Allein durch Kontrollen ist das auch nicht zu schaffen. Es müssen verschiedene Veränderungen durchgeführt werden. Eine auf Tempo 30 abgestimmte Ampelschaltung, Schwellen, Fahrbahnverengungen, Vorrang für Radfahrer etc.

Gerne auch mit generellem Anwohnerparken in allen Wohngebieten!

Wer die Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h auf 30 km/h absenken will, erhöhlt auf keinen Fall die Attraktivität des ÖPNV?

Denn auch die Busse müssen sich an die 30km/h halten oder kriechen dann den Autos hinterher. Gut die Fahrzeit verdoppelt sich nicht ganz...aber es fehlt auch nicht viel.

Nein im Ernst, die Forderung muss richtig lauten: Mit aller Macht Alternativen zum Individualverkehr mit PKW schaffen!
Eine radikale Tempodrosselung auf Durchgangsstraßen kann man erst dann andenken, wenn es für die täglichen Mobilitätsbedarfe aller Menschen ausreichend mit i.S. Kosten, Zeitaufwand und Bequemlichkeit akzeptable Alternativen zum KFZ gibt.
So lange der ÖPNV und die Radwege in der Stadt und der gesamten Region nicht das Streckennetz und eine halbwegs ausreichende Kapazität und Taktzahl haben, sind viele noch auf ein Auto angewiesen und dann ist eine "Tempogängelung" menschenverachtend.
In einem abgeschlossenen neuen Wohngebiet wie Franklin, wo man konsequent neue Mobilitätskonzepte anbietet, kann man den Druck über ein flächendeckendes Tempo 30 gerne erhöhen.