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Ein grünes Band für die Neckarstadt

Wie wäre es eigentlich, wenn man die Neckarstadt einmal durchqueren könnte, ohne sich an parkenden Autos vorbei quetschen oder stark befahrene Straßen kreuzen zu müssen? Wenn mann mit Kindern oder ohne, zu Fuß oder mit dem Fahrrad einfach, sagen wir vom Herzogenriedpark im Norden bis zum Alten Messplatz im Süden der Neckarstadt gelangen könnte, ohne auf den Autoverkehr achten zu müssen und gleichzeitig der Stadtteil auch von der Belastung des Durchgangsverkehrs entlastet werden könnte? Wenn es ein grünes Band gäbe, das sich durch die Neckarstadt zieht und über das man an Läden, Cafés und Restaurants vorbei im Grünen mit dem Fahrrad fahren oder zu Fuß gehen kann?

Die Idee ist eigentlich einfach: Die Neckarstadt ist an zwei Seiten von Grünem umgeben - im Norden durch den Park, im Süden durch den Neckar, die miteinander fuß- und fahrradgerecht verbunden werden sollen. Damit steigt nicht nur die Sicherheit für nicht motorisierte Verkehrsteilnehmer_innen im Quartier, auch der Durchgangsverkehr könnte reduziert und so Frischluftoasen geschaffen werden, wenn der frei werdende Platz für mehr grün genutzt wird. Der Vorschlag im Einzelnen:
1.) Der Herzogenriedpark ist sowohl ein Ort der Erholung als auch ein Sauerstoffproduzent und Kühlungsfaktor für die Neckarstadt. Wenn zwei (oder auch mehr) Stichstraßen grün umgewidmet werden, profitieren auch auch andere Straßen, die weiter weg liegen, von dieser Kühlung. Gleichzeitig heizen sich diese Straßen in heißen Sommern nicht so stark auf, da es keine parkenden Autos gäbe.
2.) Die vom Park kommenden Stichstraßen träfen als erstes auf die Carl-Benz-Straße. Wenn diese stark befahrene Straße einspurig wäre, dann Richtung B 38, könnte auf diesem Weg nicht nur der Durchgangsverkehr in der Neckarstadt reduziert werden, es wäre auch Platz für mehr grün gewonnen, der von uns Bürger_innen genutzt werden werden könnte.
3.) Von der Carl-Benz-Straße könnte der Grünzug weiter Richtung Lange Rötter Straße geführt werden, am besten über die Geibelstraße, um so die Sicherheit für die Schülerinnen und Schüler der Uhlandschule deutlich zu verbessern. Das grüne Band würde dann in der Langen Rötter Straße münden, die dann fußgänger- und fahrradgerechter umgestaltet werden könnte.
Und wie könnte das grüne Band dann weiter geführt werden? Hier sollte der Alte Messplatz so umgestaltet werden, dass es einen offenen Zugang zum Neckar für Fußgänger und Fahrradfahrer gibt, der dann mit weiteren alternativen Verkehrskonzepten für die Innenstadt neu gestaltet werden könnte.

Kommentare

Und eine Fahrradachse durch den Herzogenriedpark, damit die Bewohner nördlich auch was davon haben!

Das fände ich prima!

Man könnte sich auch einen (weiteren) Grünstich durch die jetzt schon schön beschattete Max-Joseph-Str vorstellen, die dann in einen Park (mit schönem schattigen Boule-platz?) umgewandelt werden könnte. Die dortigen Max-Joseph-Str-Feste wären dann auf einer Grünfläche noch schöner.

ja, das ist gut, an Freizeitmöglichkeiten wie Boule hatte ich gar nicht gedacht :-)